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durch erweiterung, restruckturierungen, erschliessungen neuer bereiche, ist die büroarbeit minimiert. nichtdestotrotz funktionieren alle andere teilbereiche reibungslos weiter, diese felder werden sogar intensiviert. eine betreung ist nachwievor gewährleistet, zumal kundenbetreung und -zufriedenheit besonderen stellenwert einnehmen. nehmen sie mit uns kontakt auf über das netz robert@schrallinger.de über das telefon 0175 458 7 147 oder vereinbaren sie einen persönlichen kontakt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Firma miniT, mini transporte, Róbert Károly Schrallinger besteht seit 19.07.2005.
Sie ist im Hauptwirckungsbereich als Transportdienstleisterin tätig. Entstanden ist sie als finanzielle Grundlage, da ich studiere –ich mir dieses selber finanzieren muss- und im Bereich Transporte schon jahrelange Erfahrung sammeln und in mein Unternehmen einbringen konnte. Die Lust am Fahren und der Geschwindigkeit ist seit meinen frühsten Jahren mein Begleiter und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich in diesem Geschäftsfeld versuche Fuss zu fassen. Gefahren bin ich schon für Firmen, die Lebensmittel, Maschinenteile, Büroartikel oder Druckwaren vertrieben, was mir eine Basis für mein eigenes Unternehmen geschaffen hat. Ich konnte viel Know-how aneignen, wobei ich auch noch viel zu lernen habe. Obwohl die Flottenstärke zwar gering ist, erwachsen unsere Stärken aus eben diesen scheinbaren Nachteilen. Durch langjährige Kontakte in der Branche, kennen wir eine Vielzahl von Fremdunternehmen, mit denen wir unsere Flottenstärke deutlich erhöhen können und doch durch die geringe Größe, flexibel genung sind, auf Veränderungen zu reagieren.

Zur Zeit werden folgende Dienstleistungen angeboten:
für Privatkunden

- Lieferungen und Umzüge
für Geschäftskunden
- Lieferungen (national und international, hauptsächlich im mitteleuropäischen Ballungsraum)
- und Bereitstellung von Werbeflächen (hierzu mehr)

Gestartet ist die Unternehmung mit einem Fiat Ducato, der leider nach nur 3 Monaten einen Motorschaden erlitt, was mich vor grosse Entscheidungen stellte. Es musste entschieden werden, ob und wie es weiter geht. Ich entschied mich für eine kostenintensive Variante, ich verjüngte meinen Fuhrpark, was aber eine finanzielle Grundlage voraussetzt.
Und in dem Punkt unterscheide ich von meinen Mitbewerbern. Ich habe eine hohe Barliquidität, die mir nicht nur schnelle Reaktionszeiten ermöglicht, aber auch einen Polster für den schweren Markt gibt. Auf Wachstum setzend, ist es mir möglich in kürzester Zeit, meine Flottenstärke zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen. Natürlich ist diese Aussage ein bisschen, in der Art eines Politikers verfasst, denn wenn die ursprüngliche hundert Prozent gering ist, ist eine hohe Zuwachsrate, in absoluten Zahlen, dennoch nicht hoch. Trotzdem lege ich Wert darauf, auf eine hohe Barliquidität, hingegen versuche ich den Fremdkapitalanteil, bei derzeit null zu belassen. Das tue ich wider meine BWL-Ausbildung und trete somit alle Theorien dieser Art mit Füssen und handle aus einer anderer Überlegung. Denn diese Souveränität ist, meinem Erachten nach, in dem starken Veränderungen unterworfenem, Markt, besonders wichtig. Steigende Betriebskosten, bei gleichzeitig wachsendem Markt, wird viele wieder verschwinden lassen und neue grosse Firmen werden sich herauskristallisieren.
Der tertiärer Sektor, der Dienstleistungen, vor allem die Transportdienstleistung steht und fällt mit dem Fernvertrieb, allen voran den Online-Vertrieb. Heutzutage, nimmt der Versand, insbesondere bei Geschäftskunden, eine immer wichtigere Rolle ein. Just in time, ist nur eine der Schlagworte, die das Geschehen bestimmen. Aber viele vergessen, dass der Transporteur, der Mann-vor-Ort ist, dh. sein Auftreten und Kompetenz nimmt der Belieferter wahr, er ist der „Verkäufer-hinter-dem-Tresen”. Wenn er versagt, wirkt das auf das Versandunternehmen rück. So kann ein Versandunternehmen zwei verschiedene Wege gehen. Preisreduktion um jeden Preis, was den Service unweigerlich senkt, oder ein Hand in Hand Kooperation zwischen Transportdienstleister und Versandunternehmer.
So konnte ich für einen Fahrzeugteilelieferanten, ein völlig neues Geschäftsfeld erschließen, indem ich auf den Preisvorteil bei einem Produkt hingewiesen habe. Ich stellte nämlich fest, dass eines der Kunden, stets Fahrzeug-Frontscheiben bestellte, jedoch nichts anderes. Ich fragte, warum sie denn, Scheiben bei uns bestellten, aber keines der anderen Produkte. Er erwiderte, dass bei uns die Scheiben, viel günstiger seien, aber alles andere wäre teuer. Das teilte ich dem Lager mit, das diese Lücke bemerkte und fortan, diesen ungenutzten und – bewussten Vorteil nutzte. Zuvor hatte der Versand nicht einmal richtige Boxen für den Transport, da Scheiben ein Schattendasein fristeten und nur ab und an mal eine Scheiben verkauft wurde.
Ein anderes Beispiel wäre, die andere Seite der Medalie. Ein anderes Unternehmen meinte, sie müsse die Transportkosten ins Niedrigste drücken, verlangte dafür, aber höchsten Service. Sie meinte man solle, bei dem konkretem Beispiel, 300kg in eine 2. Stock-Loft Firma tragen. Nach Rücksprache, wies ich auf diese Diskrepanz hin und wir gingen fortan getrennte Wege. Ich sah nur einen einseitigen Einsatz und so beendete ich mein Engagement. Denn das Preisdumping hat Einzug in die Transportbranche gefunden, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Dies wird für Veränderungen sorgen und eine Akkumulation, Schwund kleiner und schwacher Unternehmen führen, gleichzeitig aber ein Wachstum und Preisveränderungen einleiten. Es kann und sollte nicht das Ziel sein, eine neue Preisrunde im Transportgewerbe zu starten. Motivation und dadurch eine Bindung, sowie Engagement für den Versender, ist nur durch faire Tarife zu erreichen. Das ist auch mein Ziel, denn ich möchte meinen Beschäftigten einen grösstmöglichen Anteil zukommen lassen. Das ist, meines Erachtens, nicht nur die soziale Pflicht, sondern auch wirtschaftliches Interesse, Mitarbeiter gut zu entlohnen. Eine solche Einstellung resultiert aus positiver Wirtschafterwartung. Hat man diese Zuversicht, möchte man gute Mitarbeiter, und wenn man sie gefunden hat, möchte man sie halten. In diesen brodelnden Markt steige ich ein wohl wissend, dass Risiken aber neue Herasufoderungen warten, die durch geschicktes Vorausschauen bewältigt werden können. Diese Zuversicht habe ich, weil ich auf Partner zugreifen kann, mein Unternehmen eine gesunde Substanz vorweist – nicht ein Euro kommt aus fremden Quellen- und ich über jahrelang mühselig angesammeltes Know-how besitze. Auch meine Wunschmitarbeiter bringen eben, diese Qualitäten mit. Zudem, denke ich nicht eindimensional, mittelfristig sollen Dependenzen im östlichen Europa entstehen, die erst jetzt in ihre Wachstumsspitzen erreichen, wo noch viel zu erschließen ist.

Wie ich eingangs kurz mein Unternehmen skizzierte, zeigte ich meine Hoffnungen und Aussichten, um Gemeinsamkeiten, aber vielleicht auch Unterschiede, herauszuarbeiten. Ich halte das für wichtig, Partner kennen zu lernen und Gemeinsames zu entdecken und aus diesen Vorteile zu ziehen, Synergieeffekte zu nutzen. Durch bessere Zusammenarbeit können Arbeitsschritte effektiver gestaltet werden. Oft wird die Routenabfolge und – zusammensetzung von dem Versender vorgegeben, das Problem ist, dass Änderungen nicht berücksichtigt werden. So z.B. neue Strassenführungen, Baustellen oder neu entstandene Strassen. Wichtig ist auch, Informationsfindung. Bei versandrelevanten Kundendaten, z.B. Öffnungszeiten, urlaubsbedingte Schließungen, können oftmals Lieferungen entfallen oder Doppellieferungen vermieden w erden, da einem Kunden ein Teil geliefert wird von dem die dazugehörende Ware noch fehlt und somit auch das erstere nicht benutzbar ist. Hier gilt es eine gute Kommunikationsverbindung zwischen Transporteur und Auftraggeber zu schaffen. Es gibt im Bereich Transporte zwei gegensätzliche Richtungen: Eines ist der des Lieferanten, der Güter von einem Punkt zum anderen befördert. Die zweite ist, die des Lieferanten der für eine Versandfirma liefert, auch er befördert Waren, aber wird er als Teil der Versandfirma gesehen. So kann man sagen, dass er die gleiche Funktion, wie ein Verkäufer in einem Geschäft einnimmt. In diesem Fall ist folglich, die Servicedienstleistung eine wichtige Komponente des Gesamttransports.
Laufen
Die Strecke ist eine Aneinanderreihung von Schritten und auch wenn man noch so fertig ist, einen Schritt kann man immer noch machen. Ich habe seit einigen Jahren meine Hassliebe zum Laufen wiederentdeckt. Nachdem ich in meinen jüngeren Jahren viel Sport in Vereinen betrieb, verlor ich diese Begeisterung kurzfristig und kehrte, dann u.a. zum Laufen zurück. Es ist eine Hassliebe, denn auf der einen Seite monoton, anstrengend, auf der anderen Seite, neben dem Spass an der Geschwindigkeit, nach absolvierte Strecke ein erhabenes Gefühl, die selbst gemachten Vorgaben erfüllt zu haben. Gerade die Langstrecke, die einen monotonen Bewegungsablauf mit sich bringt, ist eine Herausforderung, die eine Entschlossenheit, fordert. Entschlossenheit und Ausdauer. Das sind die zwei Zutaten, mit der man eine Langstrecke bezwingt, fehlt eines, ist das Vorhaben gescheitert. Wenn man sich, die Möglichkeit des Anhaltens, als reale Option, auch nur in Betracht zieht, fehlt es an Entschlossenheit. Der quälende Schmerz, der während eines Marathons unaufhörlich an der Psyche mahlt und mahlt, erfordert einen starken Geist, der das Unangenehme Schritt für Schritt mit einer Entschlossenheit entgegentritt und wenn dann die Reststrecke Kilometer für Kilometer schmilzt und man das Ziel vor Augen hat und weiss, dass wenn man sich die Freude in Erinnerung holt, den Dämon doch erfolgreich bekämpft zu haben, löscht man die Möglichkeit des Stehenbleibens aus dem Kopf. Ich bin Stolz, dass ich alle meine Marathons ohne Stehenzubleiben absolviert hab. Und diese Ziele, die ich mir selber gesetzt und erfüllt habe, ebnen auch meine Engagements in anderen Lebensbereichen. So gehen Freizeit und Arbeit, Hand in Hand und ergänzen sich.
Autos und Technik
Eine andere meiner Leidenschaften sind Fahrzeuge, deren technische Umsetzung und Geschwindigkeit. Ob bei der formel1, Young-, Oldtimertreffen, IAA, aber auch Rennen bei denen ich selber mitfahre, bin ich überall mit dabei und es wird auch das eine oder andere Fahrzeug selber zerlegt, das mit ein bisschen Glück auch, mehr oder minder, vollständig zusammengesetzt wird. Meine Technikbegeisterung bewegt mich, über den Tellerrand hinauszublicken und, bei der nächsten Erweiterungsrunde bei meinem Fahrzeugbestand, möchte ich auf alternative Antriebskonzepte umsteigen. Denn hier gibt es nicht nur grosse Einsparungsmöglichkeiten, aber ich glaube, gerade als Transporteur, habe ich neben eine soziale, vor allem eine ökologischen Pflicht nachzukommen. Daher sehe ich positiv der Zukunft entgegen und verknüpfe Interessen, know-how, immaterielle Vermögensgegenstände, mit einem ökonomischem Bestreben und denke in diesem Geschäftsbereich eine gute Position bezogen zu haben.
Mit freundlicher Hochachtung
Róbert Károly Schrallinger